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Amphibien & Reptilien

Amphibien sind ein wichtiger Hinweis für intakte Le­bens­räume. Sie nehmen einen wichtigen Stellenwert in der Nah­rungs­kette unseres Öko­systems ein. Amphibien und Reptilien haben ein breit ge­fächertes Nahrungsangebot und leisten einen wert­vollen Beitrag u.a. in der Bekämpfung von Schädlingen.

Blindschleiche

Beschreibung

Die Blindschleiche ist nicht blind, wie ihr Name vermuten lässt, sondern leitet sich vom althochdeutschen Wort plintslîcho ab, was übersetzt „blinkender Schleicher“ be­deutet.

Als „blinkend“ wurde der Glanz des Körpers bezeichnet. Falsch ist auch die Bezeichnung Schlange, denn es ist eine Echse, deren Beine sich zurückgebildet haben.

Ihre unterirdische Lebensweise benötigt keine Beine und ihr Leben findet größtenteils im Verborgenen statt. Im Boden wühlt die Blindschleiche nach kleinen Insektenlarven, Re­gen­würmern und Nacktschnecken. Nur morgens und abends taucht sie für kurze Zeit oberirdisch auf.

Die Blindschleiche

(Angius fragilis)

Familie: Schleichen (Anguidae)
Größe: bis zu 57,5 cm
Lebensraum: dichte Laubwälder, Hecken, Hochmooren, Wiesen
Lebensdauer: über 40 Jahre (meist nur in Gefangenschaft)
Nahrung: Asseln, Heuschrecken, Nacktschnecken, Raupen

Grasfrosch

Beschreibung

Bereits im Spätwinter können Grasfrösche aus dem Win­ter­schlaf erwachen und ihre Laichgewässer aufsuchen.

Sobald die Wasseroberflächen eisfrei sind, beginnen die Frö­sche mit dem Ablaichen. Sie legen große Laichballen im Was­ser ab und umhüllen jedes Ei mit einer durchsichtigen, wei­chen Hülle. Diese gallertartige Laichhülle wirkt dann wie ein Sonnenkollektor und leitet Licht und Wärme ins Innere.

Grasfrösche ernähren sich von Insekten und Weichtieren, die sie mit einem kurzen Sprung und ihrer langen klebrigen Zun­ge fangen. Grasfrösche erkennt man an der markanten, recht­eckigen und schwarzbraunen Fläche hinter den Augen. In der Färbung ihres Körpers sind sie recht variabel, von graubraun bis dunkelbraun.

Der Grasfrosch

(Rana temporaria)

Familie: Echte Frösche (Ranidae)
Größe: zwischen 7 und 9 cm
Lebensdauer: bis zu 10 Jahre
Lebensraum: kleine Teiche und Weiher
Nahrung: Asseln, Insekten, Nacktschnecken, Spinnen

Ringelnatter

Beschreibung

Ringelnattern sind nicht nur an Land zu finden, sondern sie sind auch gewandte Schwimmer und Jäger von Fischen und Kaulquappen. An Land ernähren sie sich von Regenwürmern, Insekten und Amphibien. Gelegentlich gehören auch junge Vögel zu ihrer Beute, wenn diese ihr Nest verlassen haben oder die Schlange auf ein Bodennest trifft.

Die Balz und Partnersuche findet im zeitigen Frühjahr statt. Ringelnattern sind ausschließlich tagaktiv, leben aber meist versteckt im Pflanzendickicht. Nur wenn sie sich ungestört fühlen legen sie sich an sonnigen Plätzen zur Rast.

Die Ringelnatter

(Natrix natrix)

Familie: Nattern (Colubriade)
Größe: Männ. bis zu 75 cm; Weib. 85 bis 152 cm
Lebensraum: Bäche, Laub- und Kieferwälder, Moore, Teiche
Lebensdauer: bis zu 20 Jahre
Nahrung: Eidechsen, Erdkröten, Fische, Frösche, Vögel

Zauneidechse

Beschreibung

Dem auffallend hellgrün gefärbten Männchen stehen die un­auf­fällig und schlicht graubraun gefärbten Weibchen ge­gen­über. Eidechsen müssen sich bei den ersten Sonnenstrahlen des Tages erst aufwärmen, um ihren Körper auf Be­triebs­tem­pe­ratur zu bringen. Dann sind sie in der Lage aus scheinbarer Ruhe heraus blitzschnell Beute zu jagen bzw. bei Störung oder Bedrohung die Flucht zu ergreifen. Sie fressen Insekten, Regenwürmer und Spinnen. Gerne und regel­mä­ßig trinken sie auch den Morgentau oder Re­gen­trop­fen.

Zu ihren Feinden gehören Greifvögel genauso wie kleine Säu­ge­tiere. Werden Eidechsen bedroht, können sie schmerzfrei das Ende ihres Schwanzes abwerfen. Dieses zuckt und schlän­gelt sich noch eine Weile zur Ablenkung von der Ei­dech­se, die dann die Flucht ergreifen kann. Das abgeworfene Stück Schwanz wächst dann langsam wieder nach.

Die Zauneidechse

(Lacerta agilis)

Familie: Echte Eidechsen (Lacertiade)
Größe: bis zu 24 cm 
Lebensraum: Bahndämme, Dünen, Kiesgruben, Wildgärten
Lebensdauer: bis zu 7 Jahre
Nahrung: Ameisen, Heuschrecken, Käfer, Regenwürmer   

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